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K O R S I K A    2 0 0 4
 
M a c c i a  u n d  B r o c c i u
(veröffentlich in Motalia 183)


Die Nacht ist warm – zum Glück, gleich werden wir auf die 1000S steigen und nach Genua runterdüsen. Wir stehen vor dem Flughafen von Bergamo, wo Antje vor 20 Minuten aus dem Flieger von Ryan Air aus Frankfurt Hahn gestiegen ist. Um sich die Anfahrt als Sozia zu ersparen, haben wir uns diese unökologische Methode der Streßvermeidung ausgedacht. Jetzt wird es allerdings erst noch einmal stressiger für uns beide. Die Moby Wonder fährt morgen schon um 9:00 nach Bastia ab, wir haben in Genua für die verbleibende Nacht ein Hotelzimmer gebucht. Vor zwei Uhr in der Frühe werden wir kaum in Genua ankommen.

PedicroceEs ist sogar noch später als wir ins Bett fallen, und ich habe kaum Energie von der schönen Tour über die Alpen zu erzählen. Morgens um 7:00 quälen wir uns wieder aus dem Kiste und fahren rüber zur Fähre. Während der Fährüberfahrt dösen wir vor uns hin, und den Weg zu dem Campingplatz Calamare in Prunete bringen wir auf der dritten Spur an den Touristenmassen, die ebenfalls aus den Bäuchen der beiden gleichzeitig eingelaufenen Riesenfähren rausgequollen sind, vorbei, schnell hinter uns. Abends sind wir wirklich urlaubsreif.


Der Campingplatz ist zwar am Meer, aber als Tropenverwöhnte reizt es uns doch nicht so sehr, daß wir ins Wasser gehen. Uns interessiert auch viel mehr das Landesinnere, und so fahren wir gleich am nächsten Morgen in die Castagniccia, in die uns die wunderschöne und gut ausgebaute D71 bringt. Beim ersten Café au lait studieren wir die Karte und verschaffen uns einen Überblick. Durch die Kastanienwälder geht es zuerst nach Pedicroce, wo wir uns die innen sehenswerte Kirche St. Pierre et St. Paul ansehen. Die Kirche in Porta, 20 kurvige Kilometer weiter, macht dagegen nur von außen etwas her. Bei Ponte Leccia biegen wir auf die Nationalstraße nach Corte ab. Dort suchen wir den Campingplatz im Restonica Tal, an dessen Ende wir am nächsten Tag eine Wanderung unternehmen wollen. Der Platz an sich ist nichts besonderes, auch ungünstig weit außerhalb von Corte gelegen, der Stellplatz auf einer Terrasse oberhalb der wild dahin rauschenden Restonica entschädigt uns aber dafür. Abends fahren wir wieder nach Corte rein und müssen erstens feststellen, daß der Pfingstmontag in Frankreich wirklich ein Feiertag ist ,und daß zweitens Abendessen in den Restaurants erst ab 20:00 serviert wird.

Morgens geht es in Wandersachen mit Motorrad zur Berghütte Bergerie de Grotelle hoch, die Mopedsachen können wir dort netterweise lagern. Der Weg ist nicht zu verfehlen, zum Glück sind wir relativ früh, so schnattert sich nur eine italienische Wandergruppe den Weg hoch. Bis zum Lac de Capitello sind es eine Stunde, das Wetter ist inzwischen umgeschlagen. Von der anfänglichen Sonne ist nichts mehr übrig geblieben, und es nieselt sogar zeitweise. Da wir schon mal hier sind, plädiere ich für das Weitergehen zum Lac de Melo. Da hätte ich lieber meinen großen Mund gehalten. Es geht noch eine gute Stunde steil bergauf, teilweise durch Schneefelder, immer wieder mit Klettereinlagen, das ganze in erhöhter Luftfeuchtigkeit. Daß wir am See angekommen sind, erkennen wir trotz des Nebels am weithin hörbaren Gegröle der Italiener. Der Abstieg ist härter, das ständige Abfangen des Körpergewichtes auf den glitschigen Untergründen geht auf die Knie, und wir, speziell ich, sind froh, als wir uns unten in der Bergerie mit einem Brocciakuchen zu stärken können.

CorteNach einem Frühstück in Corte fahren wir in das etwas nördlich liegende Golotal, das sich durch die enge Schlucht windet. Die Straße ist auch noch gut ausgebaut, es stören nur die Touristenbusse. Als sich die Straße aber immer höher windet, werden die Busse seltener, und es deutlich kälter. Auf dem Paß halten wir an, fahren aber angesichts des scharfen Windes schnell weiter in das im Westen liegende Speluncatal mit seinen tiefen Schluchten, an denen sich die Straße am Rand entlang hangelt. In Evisa ist es wieder so warm, daß unsere Kaffeepause auf der Sonnenterrasse zugunsten kühleren Fahrtwindes abgekürzt wird.

In Porto entscheiden wir uns noch für einen Abstecher zum nördlich liegenden Fangotal. Auf der Karte sieht die Strecke recht entspannt aus, aber das ist sie nur die ersten 10km. Dann folgen Baustellen mit Straße und Straßen, die besser Baustellen geworden wären. Als wir ins Fangotal einbiegen, wollen wir nur eine Bar. In Tuarelli werden wir fündig, eine sehr nette Gite d'etape lädt mit Blick auf den ruhig dahin fließenden Fango auf seiner überwucherten Terrasse zum Imbiss ein. Leider wirkt der Campingplatz nicht so einladend, wir sind auch eher auf der Suche nach einem Strand. So gestärkt geniessen wir ein paar Meter weiter an natürlichen Wasserbecken, die der Fluß ausgehöhlt hat, die Sonne. Zu einem Bad können wir uns im Gegensatz zu den anderen Touristen nicht hinreissen. Noch einmal zurück durch die Baustellen, an Porto mit seinem Genueser Turm vorbei, mit einem kleinen Halt in der Calanche, die wir uns für den nächsten Tag vorgenommen haben, geht es auf die Landspitze zum Plage d'Aronne. Dort schaffen wir es gerade noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang zum Strand.

Rast an der CalancheDer Campingplatz ist nicht so schön oder günstig, daß wir länger bleiben wollen, so schlagen wir morgens wieder alles ab und fahren die 13km zurück nach Piana. Dort wünschten wir uns, doch noch geblieben zu sein, es regnet, und wir retten die bepackte S gerade noch unter einen Balkon und uns in ein Café. Nach einer guten Stunde ist es vorbei, und wir fahren die paar Kilometer in die Calanche, eine direkt an der Küste liegende Felslandschaft, die durch ausgewaschene Formen bizarre Figuren in den Felsen erkennen läßt. Wir ziehen uns noch etwas leichter an, lassen Teile der Mopedklamotten an der Maschine und gehen den kurzen Spaziergang von einer Stunde zum sogenannten Chateau, das eine schöne Aussicht bietet. Auf dem Weg an Cargese und Sargone vorbei kühlt der Fahrtwind den Schweiß der Strapazen (wer kennt das nicht, kleiner Marsch mit Mopedsachen bei 28°C) ab, bis wir uns für den Campingplatz „U Sommalu“ am Plage Liamone entscheiden. Ein sehr gepflegter Platz mit einem netten Restaurant mit schöner Aussicht auf das Meer für einen akzeptablen Preis.

FilitosaAn Ajaccio vorbei geht es bei Pisciatello auf die D302, die sich kurvig durch das ruhige Hinterland Richtung Propriano schlängelt. Kurz vorher wollen wir uns aber noch etwas Kultur geben und biegen nach Filitosa ab, einem kleinen Ort, bei dem vor 50 Jahren Menhire gefunden wurden. Auf einem sehr gut gemachten Rundgang mit deutschen Erläuterungen geht es durch 4000 Jahre alte Besiedlungen und an besagten Menhiren vorbei. Leider sieht man von den Steinarbeiten an denselben kaum noch etwas. Unser Reiseführer schwärmt von dem Campingplatz am Plage de Cupabia als einem der schönsten Korsikas, aber wir empfinden ihn als zu eng und dunkel. Er ist zwar recht kultig, aber wir hätten auch das ganze Gepäck zu Fuß auf eine der Terrassen rauf schleppen müssen. Also drehen wir gen Süden ab und schlagen unser Zelt praktisch auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht in Campomoro, auf dem Campingplatz Les Roseaux auf. Schon die herzliche Begrüßung lädt ein zu längerem Bleiben. Der Strand ist nahe und schön und wir legen einen Ruhetag ein.

Pferderücken BrückeNicht weit entfernt sind zwei der bekanntesten kulturhistorischen Stätten Korsikas. Pallagiu ist die größte Menhiransammlung auf der Insel und liegt idyllisch im Nirgendwo. Bis 700 Meter davor schaffe ich Lauffauler es noch die voll bepackte Guzzi zu fahren, dann wird es mir nach einem Aufsetzer mit der Ölwanne zu kritisch. Verträumt liegt das Feld mit den Menhiren mitten in der Maccia. 10Km entfernt gibt es ebenfalls mehrere Menhirfelder bei Cauria, die teilweise 2000 Jahre alt sind. Auch ein Dolmen, eine Grabstätte, hat die Jahrtausende überdauert, ist in Natura aber viel kleiner als von den Fotos angenommen. Ein netter Spaziergang verbindet die drei Sehenswürdigkeiten.

Die D69 ist bis St. Lucie de Tallano unaufregend, aber dann sehr gut kurvig ausgebaut. So warm es unten bei den Menhiren war, so kühl ist es jetzt hier in den Bergen, leider auch mehr als das – es regnet. So lassen wir unseren Plan fallen, hier in Zonza zu zelten und beschliessen, daß es am Meer schöner sein muß. Auf dem Weg nach Porto Veccio machen wir noch einen Stop beim Wasserfall Piscia die Gallo. Der Weg führt eine halbe Stunde immer stramm bergrunter und dann wieder -rauf, bis wir schließlich erschöpft und angesichts der Zeit aufgeben. Bis wir wieder auf dem Motorrad sind und den Campingplatz in Porto Veccio erreicht haben, ist es 18:30 und uns reicht es für heute. Leider bietet der ansonsten recht schöne, wenn auch teure, zwischen Korkeichen gelegene Campingplatz, kaum ebene Flächen für das Zelt. Dafür ist er aber in Laufnähe zur alten Stadt, die wir danach zwecks Besichtigung und Nahrungssuche heimsuchen. Schön, aber eben touristisch.

Enge Gassen in BonifacioSo doch wieder in eine Gegend gekommen, wo wir eigentlich gar nicht hin wollten, entschliessen wir uns in Bonifacio zu frühstücken, es sind ja nur 40km. Mit dem Motorrad findet man zum Glück noch relativ leicht einen kostenlosen Parkplatz. Vom Baustil ist die Stadt natürlich wie Porto Veccio, aber es wirkt noch extremer mit dem vielen Rauf und Runter, weil die Stadt auf einem Felsen liegt. Nach Frühstück und dem Blick auf das gegenüber liegende Sardinien nehmen wir die Küstenstraße, bis wir bei Figari wieder ins Landesinnere abbiegen. Die Strecke von Sotta nach Levie beginnt zwar ganz nett, wird aber nach und nach zum Flickenteppich. Die kleine Straße nach Capula ist aber noch schlimmer. Hier befindet sich zwei der größten torreanischen Siedlungen, Ausgrabungen von Orten aus dem 1. Jahrtausend vor Christi. Für fünf Euro bekommt man einen Walkman und eine kleine Beschreibung der Sehenswürdigkeiten, beides auf deutsch. So ausgestattet spazieren wir den markierten Weg durch den Zauberwald, teilweise noch auf den ursprünglichen jahrtausende alten Wegen, vorbei an bemoosten Steinen und ausgehöhlten Riesenkullern, die damals als „Wohnung“dienten. Die Beschreibungen auf dem Walkman sind sehr gut gemacht und man kann sich ein grobes Bild von dem Leben in dieser Zeit machen. Der Ort Cucuruzzu liegt mit guter Rundumsicht auf einem Hügel, man sieht Wälder ohne Ende. Damals soll das alle unbewaldet gewesen sein – schwer vorstellbar. Nur eine Viertelstunde weiter liegt Capula, die zweite Siedlung im Wald, von ihr ist nicht mehr so viel zu erkennen. Ein empfehlenswerte Stop.

Nach so viel Kultur geht es wieder auf die Straße. Bis Aullène ist die Strecke ein Traum, danach werden die Straßen deutlich schlechter. Wir suchen die ganze Zeit eine Boulangeriefür einen Café und Croissants, aber es gibt in den ganzen Dörfern in den Bergen keine Bäcker mehr, wie wir von den Einheimischen erfahren. Es kommt nur einmal am Tag ein Bäckerwagen durch. Die Jugend wandert ab, die Dörfer werden leer. Nach vielen Kurven mit viel Sand, Steinen und Kuhscheisse zelten wir an der Gite d'etappe in Cozzano.

Kirche
                von San MicheleDie Strecke nach Ghisoni ist um einiges besser, nur runter zur Nationalstraße wird es noch einmal schlecht. Wegen der Bäckerkrise können wir erst in Venaco frühstücken. An Corte mit seiner Burg, die wie ein Horst auf dem Felsen sitzt, vorbei, geht es weiter nach Norden. Wir haben uns als Ziel St. Florent vorgenommen, um noch einen Tag auszuspannen, bevor es wieder auf die Fähre geht. Auf der Nationalstraße geht es zügig zur Ostküste, von dort allerdings schnell wieder auf interessanteren Straßen nach St. Michele, einer schönen mehrfarbig gemauerten Kirche mit herrlicher Aussicht auf den Golf von St. Florent. In St. Florent schauen wir uns einen der vor dem Ort liegenden Campingplätze an, aber irgendwie gefällt uns die Gegend nicht. Wir wollen etwas mehr Korsika und hoffen es auf Cap Corse zu finden.

Cap Corse
                WestküsteSo geht es zügig auf der westlichen Küstenstraße nach Norden. Bis Nonza ist die Strecke super, auch wenn einen ab und zu mal ein Bus hinter einer Kurve überrascht. Nonza scheint ein beliebtes Touristenziel zu sein, selbst jetzt am späten Nachmittag zählen wir sechs stehende Reisebusse und fahren weiter. 20Km weiter ist direkt an der inzwischen erheblich weniger befahrenen, und auch schlechteren Straße „Le chat qui peche“, wo wir einen unserer vielen Sirops trinken. Eine wunderschöne Terrasse mit Blick, leider kein Campingplatz in der Nähe. Das Haus bietet nur Zimmer an, wir haben aber etwas von einem Campingplatz mit Strandanschluß in Centuri-Port gelesen. Eine Stunde später sind wir da. Der Campingplatz ist sehr nett, mit allem was das Herz begehrt, nur der Strand in Laufnähe stellt sich als steinige Müllhalde heraus. Der nächste gute Strand soll in Tollare sein. Wir essen am Hafen im Restaurant de la Jetée Fisch (leider keinen so guten) und beschliessen, am nächsten Tag weiterzufahren und einen Strand auf dem Weg zu suchen.

Wir stoppen noch kurz in Barcaggio, einem total verschlafenen kleinen Nest und nehmen einen Imbiss in Macinaggio mit Blick auf den Hafen. Die Straße an der Ostküste hinunter ist erheblich besser ausgebaut als die an der Westküste und macht richtig Laune. Nur Strände gibt es hier genauso wenig wie dort. Schließlich beißen wir in den sauren Apfel und fahren noch die letzten 50km die Küste runter zum Camping Calamare nach Prunete, dem Campingplatz, wo wir schon die erste Nacht verbracht haben. Von den von uns besuchten, immer noch einer der schönsten von der Anlage und der Atmosphäre. Und auch der in relativ schlechter Erinnerung behaltene Strand erweist sich beim zweiten Besuch bis auf die Algen als angenehm. So kommen wir doch noch zu einem Strandtag.

Am nächsten Mittag rollen wir auf die Fähre, ereignislose viereinhalb Stunden später wieder runter. Es ist ca. 19:30, und wir starten gleich durch nach Bergamo. Der zweite Versuch der Zimmersuche in Palosco ist erfolgreich, und wir bekommen ein nettes Zimmer für 60€. Auf der Insel waren die Temperaturen bei angenehmen 25°C, hier sind es selbst abends um 22:00 noch fast 30°C. Der Flug von Antje geht um 6:50, das heißt wieder mal früh aufstehen. Ich kämpfe mich danach durch den Berufsverkehr Richtung Alpen, mache noch einen kleinen Einkaufsstop in Mandello und nehme dann die direkte Route über den Splüggen und Liechtenstein ins Allgäu. Leider regnet es sich ab der deutschen Grenze ein, man fühlt sich sofort wieder zu Hause. Trotz meiner Guzzi nimmt man mich herzlich auf dem XL600 Treffen, man kennt sich aus dem XL600 Forum. Es wird ein langer Abend. Das Wetter morgens ist nicht besser, bei Memmingen schüttet es so stark, daß die Guzzi eine Bugwelle durch das zentimeterhohe Wasser auf der Autobahn schneidet. Aber ohne Mucken geht es nach Hause.

Das war ein kurzer Urlaub diesmal, wir hatten nur zwei Wochen Zeit. Für Korsika ist das die untere Grenze, eine Woche länger wäre angenehm gewesen. Auf der Insel sind wir 1500km gefahren, für die An- und Abfahrten kommen noch einmal 2000km drauf. Die Ostküste ist, wie in jedem Reiseführer zu lesen, ohne größeren Reiz. Die Westküste ist schöner, weil abwechslungsreicher. Fast noch mehr gefielen uns die Berge, in denen verträumte Nester jeden Durchfahrenden nach Lebenden Ausschau halten lassen. Bonifacio, Porto Veccio und Cap Corse waren ursprünglich nicht auf unserer Liste, aber es hat sich doch gelohnt. Gerade die Ursprünglichkeit von Cap Corse fasziniert. Dort hätten wir auch gerne mehr Zeit gehabt. Mit dem Wetter hatten wir fast immer Glück, die Jahreszeit ist für Motorradfahrer ideal. Es ist warm genug, aber noch nicht zu heiß und die Natur grünt. In den Bergen kann man auch mal Regen haben. Den Reiseführer von Michael Müller können wir empfehlen, stimmte alles und war fast immer hilfreich.

Das Preisniveau ist vergleichbar mit dem französischen Festland, Menus liegen ab 14€ aufwärts, Campingplätze zwischen 9€ und 17€. Pech ist nur, daß es keine Supermarkttankstellen gibt, Benzin ist damit so teuer wie bei uns (1,15€/Liter) oder in Italien. Die Schweiz ist günstiger, Österreich dagegen fast ein Paradies. Bei der Fähre (Mobylines) hat sich frühes Buchen und Nutzen von Sondertarifen ausgezahlt, wir haben zusammen für Hin- und Rückfahrt 117€ bezahlt. Die Guzzi fuhr wie gewohnt ohne Macken und Mucken, obwohl sie ja diesmal zwei Leute mit voller Campingausrüstung zu schleppen hatte, und der Fahrspaß kam auch nicht zu kurz. Verbrauch lag zwischen 4,5 und 5 Liter auf 100km. Vor einem längeren Ausflug in die Berge sollte man tanken, Tankstellen sind dort rar. Die Variante mit den getrennten Anreisen funktionierte ganz gut, die beiden Flüge mit RyanAir haben keine 50€ gekostet . Was uns nur überraschte war das totale Fehlen von günstigen Übernachtungsmöglichkeiten in Italien. In Genua war das Hotel Balbi noch die beste Wahl (http://balbi.hotel-genova.com/, sehr freundlich und englisch auf emails antwortend).

Eric Koch
August 2004

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